
10 Jahre Stiftung Evangelische Jugend Rheydt
Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1. Tim. 2, 4)
Was hat die Stiftung zur Förderung der Jugendarbeit der Evangelischen Kirche Rheydt in den vergangenen 10 Jahren- dank der Hilfe unser Förderer und Unterstützer - getan? Durch die Arbeit der fest angestellten und vor allem ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat Kirche heute im Bewusstsein der Rheydter Jugend wieder einen Stellenwert. Die Stiftung konnte mit den erwirtschafteten finanziellen Mitteln dazu beitragen, der Jugendarbeit der Gemeinde mit ihren vielschichtigen Gliedern diese Vielfältigkeit zu bewahren und auszubauen. Frei nach dem Motto:„Da spricht jemand von Gott, lass uns mal hingehen!“ Oder: „Passt Gott heute noch in unsere Zeit? – Wenn ja, warum?“ Dringend erforderlich ist letztendlich die Finanzierung zusätzlicher Jugendleiterstellen. Das sprengt jedoch noch den Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten und könnte unter anderem durch eine Zustiftung, einen Sponsor, ein Vermächtnis oder durch eine Nachlassverfügung gewährleistet werden. Jedoch auch kleinere Beträge helfen der Stiftung bei ihrer nachhaltigen Versorgung der Jugendlichen. Daher kann jeder helfen, zum Beispiel durch
- gelegentliche Spenden eines Betrags nach persönlichem Ermessen,
- monatliche Überweisungen,
- Spenden bei Basaren, Gemeindefesten, Jubiläen, Familienfesten, Geburtstagen,
- Sponsoring,
- Berücksichtigung im Trauerfall,
- eine Nachlassverfügung oder ein Vermächtnis. Durch diese übernehmen Sie über Ihren Tod hinaus Verantwortung für die nachfolgende Generation.
Die Zuwendungen fließen in unser Stammkapital, aus dessen Erträgen die jährliche Arbeit finanziert wird. Das gibt die Sicherheit, dass die Gabe immer wieder erneut wirksam wird. Verwaltungskosten entstehen nicht. Alle Zuwendungen sind steuerlich bis zu einer Höhe von 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgabe abzugsfähig. Trotz der erfreulichen Entwicklung in den vergangenen Jahren ist noch lange das Ziel der Stiftung nicht erreicht. Der Kapitalstock ist auf 214.772.- € angestiegen, wofür der Dank bei den Freunden und fördernden Gemeindegliedern gilt. Es konnte die Jugendarbeit in den letzten Jahren zunehmend zusätzlich unterstützt werden. So erhielt zum Beispiel die neu entstandene Jugendkirche musikpädagogische Begleitung und Betreuung, für eine professionellere Ausstattung der Musikinstrumente und der Technik konnte gesorgt werden. Es gab einen Zuschuss zur Entsendung möglichst vieler Jugendlicher zum Jugendcamp der Landeskirche, und Jugendliche konnten im Bereich Theater, Organisation und Technik fortgebildet werden. Es bleibt noch viel zu tun! Wenn Sie mitmachen oder helfen möchten, können Sie Kontakt aufnehmen zu: Dr. G. Seiler (Vorsitzende der Stiftung), Tel: 02166 / 20773, oder Pfarrer Dietrich Denker (Jugendpfarrer uns stellvertretender Vorsitzender), Tel: 02166 / 20518.
Ev. Kirchengemeinde Rheydt, Gracht 27, 41236 Mönchengladbach-Rheydt Bankverbindung: Stadtsparkasse Mönchengladbach, BLZ 310 500 00, Konto- Nr.: 29 405, Vermerk: Stiftung Ev. Jugend
Stiftertag 2011
10 Jahre Stiftung Ev. Jugend Rheydt
Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege…
Das war das Motto des Gottesdienstes zum diesjährigen Stiftertag.
Die Einladung erfolgte von der Pfarrgemeinde Rheydt-West, aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Stiftung ev Jugend Rheydt. Der Gottesdienst wurde am 13.11.2011 von Konfirmanden des Bezirkes Ry-West unter Führung von Pfarrerin Patrizia Ridder gestaltet, die Predigt hielt Pfarrer Olaf Nöller, das Thema war „Facebook“.
Frau Dr. Seiler, als Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, lud die Kirchenbesucher nach dem Gottesdienst zum Mittagessen ein und machte deutlich, dass dieser Tag als Dank an alle Stifter der „Stiftung ev. Jugend Rheydt“ gedacht ist. Gedankt wurde aber auch allen Gebern in der Gemeinde, die bei den monatlichen Kollekten im Gottesdienst und bei Sammlungen in den Gemeindekreisen geholfen haben. Der Verzicht auf private Geschenke zu Geburtstagen und Familienfeiern zu Gunsten der Stiftung haben dazu zusammengetragen, was heute die Arbeit ermöglicht.
Nach dem Gottesdienst fanden sich an schön gedeckten kleinen Tischen erste Gesprächs- gruppen zusammen. Man lernte sich näher kennen oder freute sich, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Der rege Gedankenaustausch ging an den liebevoll gedeckten, langen Tafeln beim Mittagessen weiter. Die Jugendlichen des Rockcafes haben einen schönes und schmackhaftes Essen gekocht und serviert. Herzlichen Danke dafür.
Um 13.30 Uhr begannen die Präsentationen unter Moderation von Jugendpfarrer Dietrich Denker. Zuerst stellte Frau Dr. Seiler die Stiftung und deren Arbeit vor.
Renate Wasel als Jugendleiterin Ry-West berichtete über die letzte Mitarbeiterschulung. David Bongartz als Jugendkirchenpfarrer sowie Dirk Riechert als Jugendleiter der „Jugendkirche Rheydt“ erläuterten wie „Jugendkirche“ für Jugendliche funktioniert und uns gestaltet wird. Die unterschiedlichen Sichtweisen und auch Gleichheiten von Tradition und Innovation wurden dargestellt. Es wurde Zahlen präsentiert, Bilder gezeigt und eine filmische Darstellung was Jugendkirche heute, nach 2 Jahren im eigenen Haus darstellt ergänzten die Informationen. Sehr beeindruckend. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen und der Stiftertag 2011 ging zu Ende.
Ich möchte festhalten, dass die Stiftung ev. Jugend innerhalb von 10 Jahren eine beein-druckende Leistung erbracht hat. Als die Stiftung 2001 mit DM 30.000,00 anfing, konnte keiner erkennen, wie gut diese, im Angesicht des großen Projektes, kleine Summe anwachsen würde. Heute, im Jahr 2011 verfügt die Stiftung über ein Kapital von über € 200.000,00. Dieses Kapital ist es, was durch seine Zinsen die Arbeit für die „Jugend“ unterstützt. Schade, dass die derzeitige Zinssituation da nicht mehr hergibt. Umso wichtiger ist es, dieses Stammkapital aufzustocken. Je mehr Kapital, je mehr Zinsen, so einfach könnte es sein.
In Erinnerung bleibt mir selber eigentlich etwas ganz wesentliches. Jugend findet in unserer Kirche wieder eine Heimat. Sie artikuliert sich zwar etwas anders als wir ‚Alten’, ja. Der Weg ist anders, aber das Ziel ist gleich. Leben im Glauben. Jugendliche leben auch Traditionen, ja sie leben Glauben. Deutlicher, offensiver und vielleicht auch provokanter als wir das tun, aber sie stehen zur Kirche und machen sie zukunftsfähig. Die Kernaussage des Stiftertages 2011 bleibt für mich ein Satz der Jugendlichen selber:
Jugendkirche – ein Ort der Begegnung und ein zu Hause.
Liebe Gemeinde, gehen Sie mal hin und erleben Sie Jugendkirche. Sie werden staunen!
Stiften dürfen Sie natürlich auch. Immer wieder und immer wieder gerne.
Bis bald, in Ihrer ev. Jugendkirche Rheydt.
Ulrike Mätzig
Jahresbericht 2010
1. Aus der Stiftungsarbeit
Aus dem Jahr 2010 ist eine ganze Menge an guten Nachrichten zu überbringen.
Die Jugendkirche (www.jugendkirche-rheydt.de) entwickelte eine enorme Dynamik und konnte am ersten Septemberwochenende ihr einjähriges Bestehen feiern. Die „Ten Sing“-Gruppe (Teenager Singing) gestaltete einen Abend in der Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums mit sehr großem Erfolg, und die J-Performance-Gruppe erhielt den Jugendkulturpreis der Rheinischen Landeskirche beim Jugendcamp der Ev. Kirche im Rheinland. Das sind äußere Erfolge, die nur ein wenig von dem widerspiegeln, was in der täglichen Arbeit in den Gruppen und Kreisen der evangelischen Jugend geleistet wird.
Als Stiftung konnten wir einiges flankierend begleiten und unterstützen:
Infolge einer kleinen Rücklagenbildung noch im Jahr 2009 konnten wir 2010 die musikpädagogische Arbeit finanzieren und für eine professionellere Ausstattung bei den Musikinstrumenten und der Technik sorgen. So wurden zum Beispiel ein E-Piano, Boxen und Mikrofone angeschafft. Wir gaben einen Zuschuss zur Entsendung möglichst vieler Jugendlicher zum Jugendcamp der Landeskirche nach Idar-Oberstein und sorgten dafür, dass drei Jugendliche von der „Ten Sing“- Gruppe in Gelsenkirchen im Bereich Theater, Organisation und Technik fortgebildet werden konnten.
Die Zeiten sind schwieriger geworden, Spenden und Zuschüsse sind zurückgegangen und die Zinserträge gesunken. Trotzdem haben wir die Jugendarbeit weiter stärken und fördern können: Mit unserer Hilfe kann die Jugendkirche in allen unseren Gemeindehäusern als Anlaufstelle und Ort der Begegnung für Jugendliche und junge Menschen weiter gesichert und ausgebaut werden. Es ist noch nicht sicher, ob wir die Unterstützung im Jahr 2011 im gleichen Maße wie bisher fortführen können. Es wird sicherlich Einschnitte geben müssen, so dass wir mehr denn je auf die Hilfe vieler Gemeindeglieder angewiesen sind.
Trotz all der vielen Jahre Stiftungsarbeit haben wir bislang im Rahmen von Vermächtnissen bzw. Erbschaften noch keine Berücksichtigung finden können. Diese für die Stiftungsarbeit eigentlich typischen Zuführungen größerer Summen ins Stiftungsvermögen könnten auch bei niedrig bleibenden Zinsen zur Weiterentwicklung unserer Fördermöglichkeiten einen wesentlichen Beitrag leisten. Solche Zustiftungen und Vermächtnisse werden mit dem Bekanntheitsgrad der Nachhaltigkeit unserer Stiftungsarbeit eher möglich. Auf die günstige steuerliche Behandlung solcher Zustiftungen muss deutlich hingewiesen werden. In unserer Öffentlichkeitsarbeit werden wir uns mit diesen Fragen in Zukunft offensiver beschäftigen müssen.
2. Kapitalsituation
Die Kapitalsituation der Stiftung stellt sich beim Jahresabschluss wie folgt dar:
Rücklage bei Jahresabschluss 2009 € 191.587,33
Rücklage bei Jahresabschluss 2010 € 214.772,81
Zinseinnahmen 2010 € 4.441,17
3. Aus der Arbeit des Kuratoriums
Das Kuratorium, bestehend aus den Mitgliedern Herrn M. Biehl, Herrn D. Denker (Jugendpfarrer und stellvertretender Vorsitzender), Frau L. Offermann, Herrn K. Pongs, Frau U. Schmölder - Herrmann, Herrn Dr. G. Schagen, Frau Dr. G. Seiler (Vorsitzende) und Herrn D. Riechert traf sich 2010 drei Mal:
Am 19. Januar 2010 begrüßte das Kuratorium Herrn Michael Biehl als neues Kuratoriumsmitglied.
Es wurden der Stand der Jugendarbeit und die Entwicklung der Jugendkirche beleuchtet. Überlegungen zur notwendigen Finanzierung der Arbeit mussten angestellt werden.
Die Finanzen der Stiftung und die erwirtschafteten Kapitalerlöse wurden analysiert und für die Verwendung im Jahr 2010 freigegeben.
Beim Punkt Öffentlichkeitsarbeit wurde vorgeschlagen, ein neues Faltblatt mit einigen Änderungen drucken zu lassen. Die Wichtigkeit der Arbeit der Paten in den Bezirken wurde hervorgehoben und ein Treffen dieses Personenkreises beschlossen.
Am 23. März 2010 konnten die genauen Abrechnungszahlen besprochen werden und die Festlegung der Verwendung des Erlöses und der 2009 gebildeten Rücklagen erfolgen. Der Jahresbericht 2009 konnte zur Herausgabe bestimmt werden. Das Kuratorium beschloss, mit der Vorlage und dem Informationsblatt, das von Dr. Schagen zum Werben um Vermächtnisse erstellt wurde, an die Öffentlichkeit zu gehen.
Am 21. September 2010 wurde Herr A. Wolynski, unser Musikpädagoge, als Gast eingeladen. Er gab dem Kuratorium einen eindrucksvollen Bericht über seine seit 2007 geleistete Arbeit und die Schwerpunkte, die neben der musikalischen Anleitung auch in der Begleitung der persönlichen Entwicklung der Jugendlichen bestehen. Die vielen für die Zukunft anstehenden Aufgaben wurden angesprochen.
Die bereits abgerufenen Finanzmittel wurden zur Kenntnis genommen und über die verbliebenen Beträge entschieden. So sollte ein Teilbetrag der musikalisch-technischen Ausstattung der Jugendkirche zur Verfügung gestellt werden, so zum Beispiel für den Erwerb eines Keyboards und technischer Zusatzgeräte.
Mit Bedauern wurden die zu erwartenden niedrigeren Kapitalerträge von 2010 beleuchtet.
Die Öffentlichkeitsarbeit für das kommende Jahr 2011 wird von dem 10-jährigen Bestehen der Stiftung bestimmt werden.
Vorschläge aus dem Kreis der Paten wurden aufgenommen, und es wird angestrebt, dass jeder Bezirk eine Veranstaltung zu Gunsten der Stiftung durchführen wird. Sobald die Vorschläge eingegangen sind, soll dazu eingeladen werden.
4. Spenderinnen und Spender
Auch im Laufe des Jahres 2010 haben viele unsere Arbeit unterstützt, sei es durch Geldzuwendungen in Form von Einzelspenden oder bei Kollektensammlungen, durch aktive Hilfeleistungen und Mitarbeit oder, wie hier auf dem Bild, durch Aktionen für die Stiftung.
Einige Unternehmen haben die große Wichtigkeit unserer Arbeit für unsere Stadt und ihre Umgebung erkannt und uns geholfen.
Wir danken der Schaffrath-Stiftung für Soziales und dem Verein der NVV AG für ihre Unterstützung. Unser Dank gilt auch der Landeskirchlichen Gemeinschaft EC für ihre Zustiftung.
Die Aufgabenbereiche unserer Arbeit vergrößern sich, so sind wir natürlich auch weiterhin auf finanzielle Hilfe angewiesen. Zurzeit versuchen wir das Erreichte beibehalten zu können.
Ob eine Ausweitung unserer Aktivitäten möglich sein wird, hängt von allen unseren Freunden und Förderern ab.
Der bereits traditionelle Stiftertag, zu dem alle Spender geladen werden, wird am Sonntag, dem 13. November 2011, im Gemeindezentrum Rheydt-West stattfinden.
Im Namen des Kuratoriums
Dr. Gerda Seiler (Vorsitzende)
Dietrich Denker (Jugendpfarrer)
Warum wird eine alternative Finanzierung der Jugendarbeit nötig?
Bereits in den 90ger Jahren beobachteten wir eine beängstigende Entwicklung bei den Gemeindefinanzen, die Konsequenzen erforderte. Es mussten Einsparungen gemacht werden. Eine Unterstützung durch einen Fond für Jugendarbeit sollte helfen, die Jugendarbeit in der bisherigen Form zu erhalten. Das klappte nicht. Es musste ein neues Konzept erstellt werden. Das sah anstelle von bisher drei hauptamtlichen, in Vollzeit beschäftigten Jugendwarten ein Team aus einem voll ausgebildeten, vollzeitig arbeitenden Jugendwart und zuerst 4, später nur noch 3, berufsfremd ausgebildeten Jugendwarten vor. Letztere arbeiten mit reduzierter Stundenzahl in den Gemeinden. Die Arbeit vor Ort nimmt jedoch nicht ab, sondern erheblich zu. Auf Dauer ist die erforderliche Arbeit mit dem reduzierten Mitarbeiterstamm nicht zu leisten.
Das war der Grund für die Idee, eine Stiftung ins Leben zu rufen, um nachhaltig arbeiten zu können. Am 25.06.01 erhielt die Ev. Kirchengemeinde Rheydt die Genehmigung dazu vom Landeskirchenamt. Zielsetzung
Rechtsform der Stiftung ist eine unselbständige, kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Mönchengladbach, Rheydt. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige, mildtätige, steuerbegünstigte Zwecke Wir möchten Mittel zur Begleitung und Betreuung junger Menschen durch geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitstellen und Projekte und Einrichtungen für junge Menschen finanzieren.
Organisation
Auch die Organisation der Stiftung ist in der Satzung festgelegt: Das Organ der Stiftung ist ein vom Presbyterium der Gemeinde gewähltes 9köpfiges Kuratorium, dessen Mitglieder alle ehrenamtlich tätig sind. Amtszeit beträgt 4 Jahre. Bei der praktischen Durchführung der Arbeit, z.B. bei Einladungen und Sitzungen gelten die Bestimmungen der Kirchenordnung. Wir arbeiten mit 8 Mitgliedern, wobei der Jugendpfarrer und der hauptamtliche Jugendwart als ständige Mitglieder gelten. Eine Platz ist noch für ein Mitglied freigehalten, sei es, dass jemand eine große Zustiftung machen möchte und der Stifter im Kuratorium mitarbeiten möchte (großer Wunschtraum) oder dass für die praktische Arbeit dringend Fachkompetenz benötigt wird, die mit einem neuen Kuratoriumsmitglied zu bekommen ist. Aufgabe des Kuratoriums ist es, den Stifterwillen durch Verwaltung des Vermögens, Führen der Bücher, Aufstellung des Jahresabschlusses zu erfüllen. Außerdem beschließt es über die Verwendung der Erträgnisse des Stiftungsvermögens. Die Rechtstellung der Unselbständigkeit der Stiftung ermöglicht es uns, viel Hilfe von gut geschulten Mitarbeiter/Innen des Gemeindeamts zu erhalten und auch die Büroausrüstungen des Amts zu benutzen.
Ausblick und Vision
Wir sind uns klar darüber, dass wir, trotz der erfreulichen Entwicklung in den vergangenen Jahren, noch ganz am Anfang unserer Arbeit stehen. Es ist mühsamer, als wir es uns vorgestellt haben. Als hinderlich erweist sich die Geringschätzung der Jugendarbeit in der Bevölkerung, aber auch in der Gemeinde. Ältere Menschen haben Angst vor Jugendlichen, deren Rücksichtslosigkeit und Gewaltbereitschaft. Wie oft hört man.“ Ne, für die gebe ich nichts!“, oder „wir haben unsere Kinder auch ohne Hilfe groß gekriegt, die anderen sollen das jetzt auch!“ Es ist also viel Arbeit, um die Generationen zusammenzuführen und damit auch die Verantwortlichkeit für die nachkommenden Generationen wach zu halten. Die Notwendigkeit von Jugendarbeit bei den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen muss dringend in das Bewusstsein aller eindringen. Der Ruf nach Wertenvermittlung wird in der Öffentlichkeit immer lauter. Das grade ist ein Teil unseres Anliegens und wir leisten durch die Schulungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Beitrag dazu. Natürlich träumen wir davon, auch einmal eine wirklich große Zustiftung zu erhalten (freier Kuratoriumsplatz), das könnte unter anderem durch einen Sponsor oder durch eine größere Nachlassverfügung sein. Erst dann können wir zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finanzieren.
Helfen kann jeder und wird durch Steuerbegünstigung vom Staat belohnt:
1. Durch monatliche Überweisung einer Betrags seines Ermessens.
2. Durch gelegentliche Zuwendungen.
3. Durch Spenden bei Basaren, Aktionen, und bei Gemeindefesten.
4. Durch Berücksichtigung bei Geburtstagen (Verzichten Sie einmal zu Gunsten der Stiftung auf Geschenke!), bei Jubiläen, Familienfesten, im Trauerfall oder durch Überlassen eines Nachlasses.
Alle Zuwendungen werden dem Stiftungskapital zugeschlagen und kommen durch die erwirtschafteten Zinsen dauerhaft der Arbeit zu gute. Dem Spender werden Zuwendungsbescheinigungen für das Finanzamt ausgestellt. Er wird durch den Jahresbericht darüber informiert, was mit seinem Geld geschieht.
